Fortsetzung der Bundeswehrbeteiligung an EUFOR ALTHEA in Bosnien und Herzegowina
Die Bundesregierung hat einen Antrag vorgelegt, mit dem die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Mission EUFOR ALTHEA in Bosnien und Herzegowina bis zum 30. Juni 2027 verlängert werden soll. Das bestehende Mandat war zuletzt am 25. Juni 2025 durch eine namentliche Abstimmung verlängert worden. Ziel der Mission ist es, zu einem sicheren und stabilen Umfeld im Land beizutragen und die Umsetzung des Dayton-Friedensabkommens zu fördern. Die Bundeswehr übernimmt dabei insbesondere Führungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben sowie Beiträge zur Ausbildung der bosnisch-herzegowinischen Streitkräfte. Die Personalobergrenze bleibt unverändert bei bis zu 50 Soldat:innen. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben werden für den Mandatszeitraum auf rund 16,1 Millionen Euro geschätzt.
Zu den Drucksachen dieser Abstimmung ist keine Interessenvertretung im Register angemeldet.
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