Politblick
← Zurück zur Startseite
Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen · 2026-06-12Angenommen

Strengere Regeln bei Vaterschaftsanerkennung

Ein von der Bundesregierung eingebrachter Gesetzentwurf soll künftig dazu beitragen, missbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen wirksamer zu verhindern. Ziel des Gesetzes ist es, Fälle einzudämmen, in denen die Vaterschaft für ein Kind anerkannt wird, ohne dass eine tatsächliche familiäre Beziehung besteht, um aufenthaltsrechtliche Vorteile zu erlangen. Nach Angaben der Bundesregierung kommt es vereinzelt vor, dass Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit oder gesichertem Aufenthaltsstatus die Vaterschaft für ein ausländisches Kind anerkennen, um dem Kind die deutsche Staatsangehörigkeit zu verschaffen und dadurch zugleich die aufenthaltsrechtliche Situation der Mutter zu verbessern.

Abstimmungsergebnis nach Partei
CDU/CSU
193/0/0/15
AfD
0/0/133/17
SPD
104/0/0/16
Grüne
0/78/0/7
Linke
0/51/0/13
Fraktionslos
0/1/1/1
Ja (297)
Nein (130)
Enthaltung (134)
Nicht abgestimmt (69)
Auffällige Stimmen

Keine auffälligen Stimmen bei dieser Abstimmung.

Angemeldete Interessenvertretung zu dieser Abstimmung

5 Organisationen haben zu den Drucksachen dieser Abstimmung Interessenvertretung angemeldet.

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.950.001 € – 960.000 €
„Ablehnung des Gesetzentwurfs zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft “
Diakonie Deutschland, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.790.001 € – 800.000 €
„Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft“
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.10.001 € – 20.000 €
„Asylsuchende aus sogenannten sicheren Herkunftsländern sollen keine Arbeitsverbote erhalten. “
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.90.001 € – 100.000 €
„Kritik des Entwurfs eines Gesetzes zur besseren Verhinderung missbräuchlicher Anerkennungen der Vaterschaft “
Zukunftsforum Familie e.V.30.001 € – 40.000 €
„Missbräuchliche Vaterschaftsanfechtung: Generalverdacht gegen Familien gefährdet Kindeswohl“
Quelle ansehen →
Gesetzestext:Drucksache 21/4081 (PDF)Drucksache 21/6393 (PDF)