Politblick
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Deutscher Juristinnenbund e.V.

Juristische Person · Berlin
Beschreibung der Tätigkeit

Der Deutsche Juristinnenbund e.V. (djb) ist ein Zusammenschluss von Juristinnen, Volks- und Betriebswirtinnen. Unser Ziel ist die Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen. Wir sind unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. In ehrenamtlich arbeitenden Kommissionen und Arbeitsstäben werden rechts- und sozialpolitische Forderungen erarbeitet, die sich unter anderem mit folgenden Themen befassen: Gewaltschutz, Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbsleben, Steuergerechtigkeit, Soziale Sicherheit von Frauen, Familien- und Abstammungsrecht, Repräsentation von Frauen in Politik, Wirtschaft und Justiz, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, Bekämpfung von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung, europäische und internationale Gleichstellungspolitiken, Diskriminierung in der juristischen Ausbildung. Der djb lebt von seinen vielfältigen ca. 6.600 Mitgliedern aus unterschiedlichen Berufen und Generationen, darunter Studentinnen, Anwältinnen, Richterinnen, Staatsanwältinnen sowie Expertinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Medien und Kultur. Auch Ministerinnen und Richterinnen des Bundesverfassungsgerichts und an den obersten Bundesgerichten zählen dazu. Sie alle eint der Wunsch, sich gemeinsam mittels juristischer und wirtschaftswissenschaftlicher Expertise für feministische Anliegen einzusetzen. Der djb organisiert wissenschaftliche und rechtspolitische Veranstaltungen und wirkt im Rahmen seiner Satzungsziele an öffentlichkeitswirksamen Kampagnen mit. Er beteiligt sich an Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht und nimmt mit Stellungnahmen und Rechtsgutachten regelmäßig Einfluss auf Gesetzgebungsprozesse. An die Parlamente, Regierungen und Verwaltungen des Bundes und der Länder sowie an die Medien wendet er sich mit Anregungen und Kritik. In der vier Mal im Jahr herausgegebenen Open-Access-Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbundes (djbZ) werden aktuelle frauenrechtspolitische Fragestellungen diskutiert. Auch erinnerungspolitisch ist der djb aktiv mit den drei Wanderausstellungen "Juristinnen in der DDR", "Jüdische Juristinnen" und "100 Jahre Frauen in juristischen Berufen". Alle zwei Jahre honoriert er mit dem Marie-Elisabeth-Lüders-Wissenschaftspreis hervorragende Arbeiten, die sich mit dem Bereich Recht und Geschlecht auseinandersetzen. Außerdem vergibt der djb in unregelmäßigen Abständen das Ingrid-Guentherodt-Promotionsstipendium. Intern wird der Jutta-Limbach-Preis für herausragende Leistungen Junger Juristinnen im djb vergeben. Der djb arbeitet regional, bundesweit und international. In allen Bundesländern bestehen Landesverbände und zahlreiche Regionalgruppen. International ist er mit Regionalgruppen in Brüssel, Madrid und Paris vertreten und unter anderem vernetzt mit der European Women Lawyers Association (EWLA). Die Mitglieder sind darüber hinaus in djb-internen Netzwerken engagiert Im Netzwerk der Jungen Juristinnen und Dok-Net tauschen sich insbesondere Studentinnen, Referendarinnen, Doktorandinnen und Berufseinsteigerinnen in eigenen Stammtischen und Mailinglisten über Fragen rund um Ausbildung und Berufseinstieg aus. Weitere Netzwerke sind: Juristinnen mit Migrationsgeschichte, Netzwerk Berufseinstieg, Netzwerk Frauen mit Behinderung, Netzwerk Richterinnen und Staatsanwältinnen, Netzwerk Mediation und Netzwerk Gleichstellungsbeauftragte.

Gemeldete Lobbyausgaben
160.001 € – 170.000 €
Beschäftigte in der Interessenvertretung (VZÄ)
2.51
Interessengebiete
RechtspolitikSonstiges im Bereich "Recht"Geschlechterpolitik
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Abgeordnete mit Funktion bei dieser Organisation

Kein Abgeordneter hat eine Funktion bei dieser Organisation angegeben.

Abstimmungen mit angemeldeter Interessenvertretung

„Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems: Menschrechtsbasierende Neuordnung des Asylgesetzes“

Hinweis: In Deutschland gibt es kein öffentliches Verzeichnis von Treffen zwischen Interessenvertretern und Abgeordneten. Alle Angaben hier beruhen auf Eigenerklärungen — der Organisationen im Lobbyregister und der Abgeordneten zu ihren Nebentätigkeiten.